Aktuelles

 

Ich möchte auf dieser Seite auf einige Veranstaltungen aufmerksam machen, die im nächsten Halbjahr stattfinden werden.
Bitte wenden sie sich bei Interesse direkt an den Veranstalter,
bei persönlichen Rückfragen an meine Mailadresse.


Bernd Kebelmann liest in Waltrop.
Im Rahmen der "Kulturhauptstadt Ruhr" - Veranstaltungen wird der Autor am
Dienstag, 3. August, etwa ab 21 Uhr in der Krankenhauskapelle Waltrop lesen.

Aus aktuellem anlaß änderte er sein Programm mit dem titel "Ist hier wirklich Westfalen?".
Kebelmann liest seinen Rundfunktext (WDR 3, 2003), der sich mit unserer Abhängigkeit von den Stromkonzernen beschäftigt.

Nähere Informationen über die VHS Waltrop.
Hannelore Kahl
Ziegeleistraße 14
45731 Waltrop




Ein neues Buch ist da!

Sonny Thet

Ich freue mich, meinem Freund Sonny endlich das Buch zu schenken, um das er mich vor vielen Jahren einmal gebeten hatte; es beschreibt sein spannendes Musikerleben, zum Teil von ihm selbst erzählt.
Heute, da uns die Höhepunkte der legendären Khmer-Kultur, die größten Tempel der Weltgeschichte aus dem Fernsehen entgegenleuchten, da endlich die ersten Führer der barbarischen „Roten Khmer“ in Phnom Penh vor dem Tribunal stehen, bietet das Buch Gelegenheit, sich über einige Höhen und Tiefen menschlicher Leistungen klar zu werden.
Im 11. und 12. Jahrhundert entwickelte sich das Khmer-Königtum zu selten erreichter Blüte, nur mit den Bauten der Pharaonen oder den Maja vergleichbar. Auch der Völkermord in Kambodscha,  die Verbrechen der „Roten Khmer“ in den 1970er Jahren lassen in ihrer Brutalität  nur wenig Vergleiche zu.
Beide Sphären menschlichen Handelns durchdringen sich in der Biografie des Cellospielers Thet zu einer dramatischen, wechselvollen, dennoch hoffnungsvollen  Lebensgeschichte, die einerseits in Kambodscha, auf der Farm der Eltern und am Hof des Prinzen Sihanouk spielt,  andererseits in Weimar, wo Sonny Musik studierte und die erste Karriere mit „Gruppe Bayon“ begann, in Erfurt, wo der studierte Cellist mit seiner deutschen Familie wohnte,  später in Westberlin, wo Sonnys zweite Karriere begann. Er wurde zum europäischen Künstler, während es seinen ältesten Sohn beim Anblick des Tempels Bayon im kambodschanischen Urwald zurück in die ferne Heimat der Thet-Familie zieht.

Unsere Vorpremiere am 5. Oktober in Merseburg, im Rahmen der Inter-Lese hat das Publikum überzeugt.
Weitere Lesungen zu diesem Buch mit Sonny Thet am Cello, aber auch an der Thro Saou, einem Volksmusikinstrument, werden an dieser rechtzeitig angekündigt.
Buchbestellungen sind direkt über mich,
Bernd Kebelmann, über
Sonny Thet, aber natürlich auch
über den Buchhandel möglich.
[Bernd Kebelmann, 23.12.09]

 


Hohe Auszeichnung für einen Lyrikbrücken-Autor

Evgen Bavčar
Evgen Bavčar
Foto: © M. Ploszewska

 

Der französisch-slowenische Autor unseres Lyrikbrücken-Projektes
Evgen Bavčar, Paris,
erhielt am 3. Juli 2010 vom
17, Institut de Estudios Criticos, Mexico
die Auszeichnung eines Dr. h. c. (Doktor honoris causa = Doktor ehrenhalber)

Im Folgenden die kurze Pressenotiz hierzu:

„Der bedeutende Denker und Künstler Evgen Bavčar hat den Doktortitel „Honoris Causa“ des Instituts „17“, eines Instituts für kritische Studien, bekommen. Es war das erste Mal, dass eine Auszeichnung dieser Art durch das Institut vergeben wurde.
Die Gründe des Instituts, sich für diese Auszeichnung zu entscheiden, waren zahlreich:
Die Orientierung des „17“, gegründet 2002, tradiert den Beitrag Evgen Bavčars. Genauso, unterstreicht Benjamin Mayer-Foulkes, Direktor und Gründer des „17“, ist die Topologie des Instituts die des blinden Fotografen.
Die Zeremonie fand am Samstag, dem 3. Juli um 17 Uhr in Mexiko-Stadt in der mexikanischen Bibliothek „José Vasconcelos“ statt. Die Bibliothek besitzt einen großen Katalog staatlich angeschaffter veröffentlichter Bücher und sie ist mit dem wichtigen „Centro de la Imagen“ (Zentrum des Bildes) verbunden, einem international bekannten Raum für die Förderung mexikanischer und weltweiter Fotografie.
Evgen Bavčar stellte zum ersten Mal 1999 im Centro aus, eine Initiative von Benjamin Mayer-Foulkes. Die Ausstellung „Le miroir des ces reves“ („Der Spiegel der Träume“) markierte den Beginn einer Serie von Treffen, Ausstellungen und Veröffentlichungen über seine Reisen und Horizonte, die eine große Resonanz in Mexiko und anderswo fanden.
Unter den jüngsten Echos auf sein Werk fand sich die Kollektion „Sight Unseen“ (ungesehene Sicht), eine internationale Ausstellung von Fotografien Blinder (darunter die Bavčars), organisiert von Douglas McCulloh und eröffnet im Museum der Fotografie Kalifornien im Mai 2009. Für die Begleitung der Zeremonie des Doktorats „Honoris Causa“ gab es eine Ausstellung vom Centro de la Imagen mit dem Titel „La mirada invisible“ (der unsichtbare Blick).
Eingeladene waren alle Freunde und Bewunderer des „vierten Erfinders der Fotografie“ (wie er von Walter Aue genannt wird), die Teil am Denken, den Texten und Bildern hatten, um während dieser Feier von der Tiefe, Weite und Bedeutung des Wegs von Evgen Bavčar zu zeugen.

[Übersetzt von Mark Behrens, Minden]

Die Lyrikbrücken-Autoren und der Projektautor
gratulieren Unserem Freund Evgen Bavčar herzlich!

Evgen Bavčar ist mit seinen Muttersprachen Slowenisch und Französisch
sowie deutschen Übertragungen seiner Texte in zwei Programmen unseres
Lyrikbrücken-Lesebuches vertreten.

Das Buch ist bei der dahlemer verlagsanstalt Berlin
sowie beim Projektautor Bernd Kebelmann
und beim Deutschen Blindenhilfswerk e. V. Duisburg zu beziehen.



Bernd Kebelmann



Stand: 31.07.2010 | Besucher: 13827